SCR Altach gerät ins Zentrum der Transfergerüchte, weil Red Bull Salzburg den 32‑jährigen Torhüter Dejan Stojanovic verpflichten will. Der erfahrene Keeper, der seit drei Jahren Stammtorhüter in Altach ist, steht damit im Fokus eines der Top‑Klubs Österreichs.

Warum will Salzburg Stojanovic?

Nach dem Abgang von Alexander Schlager zu Werder Bremen sucht Salzburg dringend einen Ersatz im Tor. Laut "Salzburger Nachrichten" hat Geschäftsführer Marcus Mann bereits Dejan Stojanovic ins Visier genommen. Der Vorarlberger hat einen Vertrag bis 2029, sodass eine Ablösesumme fällig wäre – das soll die Roten Bullen jedoch nicht abschrecken.

Wie passt Stojanovic ins Salzburger Torwart‑Team?

Salzburg plant, Stojanovic als Zweier‑Torhüter einzusetzen. Der junge Franzose Christian Zawieschitzky bleibt die Nummer 1 für die kommende Saison. Zawieschitzky, 19, gilt als großes Talent, das 2025 bei der FIFA Klub‑WM überzeugte. Neben ihm gibt es nur zwei weitere Jungkeeper – Nikola Sarcevic (19) und Teo Hupfauf (16) – weshalb ein erfahrener Backup dringend gesucht wird.

Was bedeutet das für SCR Altach?

Verlässt Stojanovic das Team, müsste Altach eine neue Nummer 1 finden. Der Verein steht aktuell auf dem 8. Tabellenplatz in der Bundesliga, 29 Punkte aus 22 Spielen (7 Siege, 8 Unentschieden, 7 Niederlagen). Mit 22 Toren und 23 Gegentoren liegt die Tordifferenz bei –1, und das Team liegt neun Punkte hinter Tabellenführer Sturm Graz. Ein Wechsel könnte die Defensive weiter schwächen, besonders vor dem nächsten Heimspiel gegen Wolfsberger AC am 10. Oktober, wo Altach als Zehnter antreten wird.

Gibt es Alternativen für Salzburg?

Falls die Verhandlungen mit Stojanovic scheitern, könnte Thomas Dähne zurückkehren. Der 32‑jährige Deutsche spielte bereits von 2007 bis 2014 für Salzburg und war zuletzt bei 1860 München aktiv. Deutsche Medien verknüpfen Dähne wieder mit den Bullen, doch bislang gibt es keine offizielle Aussage.

Wie könnte ein möglicher Deal aussehen?

Ein möglicher Transfer würde eine Ablösesumme erfordern, da Stojanovic bis 2029 vertraglich gebunden ist. Salzburg hat bislang signalisiert, dass sie bereit sind, für einen erfahrenen Ersatz zu zahlen, um die Lücke nach Schlager zu schließen. Für Altach könnte ein solcher Verkauf finanzielle Mittel bringen, die in die Nachwuchsförderung fließen könnten.

Der Transfermarkt bleibt also spannend, und SCR Altach muss sich auf mögliche Veränderungen vorbereiten, während die Bundesliga‑Saison weiterläuft.